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Schwarz (Stephen King)

Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm

Mit diesen Worten beginnt Stephen King vor gut 30 Jahren (82) seine epische Fantasy-Serie „Der Dunkle Turm“, die knapp 25 Jahre und 7 Bücher später (2004) fertig gestellt werden sollte.

Ich möchte in diesem Artikel ein bisschen auf den ersten Teil „Schwarz“ eingehen, der mir damals (95 herum?) eine ganz andere Welt in Kings Phantasie vorführte und in die ich mich, bis zum heutigen Tag fast schon verliebt habe.

Stephen King, weltweit wohl bekannt als Meister des Horrors, dessen Bücher eine Auflage von  über 100 Millionen erreicht haben. Zahlreiche Bücher wurden bis heute schon verfilmt, darunter Meisterwerke wie „The Green Mile“ und „The Stand“. Stephen King bezeichnet die „Dunkle Turm“ – Serie selbst als sein wichtigstes Werk, finden sich doch zahllose Verknüpfungen zu anderen, von King, erdachten Welten.

Zusammenfassung:

Roland, der letzte Revolvermann einer Welt, die sich weiter gedreht hat, ist auf der Suche nach dem sagenumwobenen Dunklen Turm, der das Zentrum aller Universen, der Existenz, bilden soll. Durch den Turm, erhofft sich der Revolvermann, seine sterbende Welt retten zu können.
Dabei verfolgt er, fast schon sein ganzes Leben lang, den Mann in Schwarz, einem mysteriösen Magier der ihm auf seinem Weg zum Turm helfen soll.
Auf diesem Weg kommt er in das Städtchen Tull, wo der Mann in Schwarz eine Falle, in Form der fanatischen Sylvia Pittston, für den Revolvermann vorbereitet hat. Diese Konfrontation führt dazu, dass der Revolvermann (dank seiner jahrelangen Ausbildung) alle Bewohner des Ortes tötet und dem Mann in Schwarz in die Wüste folgt.

Irgendwann, schon am Ende seiner Kräfte und ohne Wasser erreicht der Revolvermann eine verlassene Raststätte wo er den Jungen Jake trifft und einen sprechenden Dämon. Der Revolvermann hypnotisiert Jake und erfährt so, dass der Junge in einer Stadt namens New York vom Mann in Schwarz vor ein Auto gestoßen und getötet wurde und hier aufgewacht ist. Roland beschließt Jake mit sich zu nehmen und so folgen sie gemeinsam den Mann in Schwarz.

Als sie den Fuß eines Gebirges erreichen, begegnen die Beiden einem Orakel, einem Sukkubus, welches Roland eine Prophezeiung, die den Jungen und seinen weiteren Weg zum Dunklen Turm betrifft, offenbart und Roland vor eine schwere Entscheidung stellt.
So folgen die Beiden, Roland schweren Herzens, weiter dem Pfad des Mann in Schwarz. Sie erreichen ein altes Tunnelsystem, das sie tief in und durch den Berg führt. In der dort herrschenden Dunkelheit werden sie von Langsamen Mutanten angegriffen. Auf ihrer Flucht stürzt Jake in einen Abgrund und Roland muss sich, den Mann in Schwarz zum Greifen nah, zwischen dem Jungen und seiner Suche entscheiden. Roland entscheidet sich für den Turm und lässt Jake in die Tiefe stürzten.

Dann geh, es  gibt andere Welten als diese„, sind die letzten Worte Jakes.

Als der Revolvermann den Mann in Schwarz erreicht, führt ihn dieser aus dem Tunnelsystem ins Freie. Sie begeben sich an eine Stätte der Weissagung, ein altes Skelettfeld, wo der Mann in Schwarz Roland das Tarot legt. Daraufhin will Roland den Mann in Schwarz angreifen, doch dieser versetzt ihn mittels Magie in Schlaf. In den Träumen erlebt er eine irrwitzige Vision und erwacht 10 Jahre später am Ufer des Westlichen Meeres.

Ich habe bewusst einige Schlüsseldetails nicht erwähnt, um nicht die Spannung komplett zu verderben 🙂

Meinung:

„Schwarz“ wurde vor ca. 30 Jahren geschrieben. Entsprechend mag der Stil des Buches etwas umständlicher zu lesen sein, als die neueren Bücher von Stephen King, bei welchen man einfach die Erfahrung und auch Routine des Schreiberlings erkennen kann. Allerdings empfinge ich persönlich „Schwarz“ als eines der besten Bücher Kings (wohlgemerkt die erste Fassung des Buches, nicht die Überarbeitete) überhaupt. Ich habe selten ein poetischeres, vom schriftstellerischen Handwerk so spannend konstruiertes, fantastisches Buch gelesen, das mich schon nach der ersten Zeile in den Bann gezogen. Eine gewisse Romantik schimmert durch die komplette Geschichte hindurch, das Seufzen einer sich veränderten, sterbenden Welt.

Für mich ist dieses Buch der Beginn einer fantastischen Reise, die fast 10 Jahre (bis der letzte Band veröffentlicht wurde) gedauert hat. Und noch immer andauert.

Wertung: 8 von 10 dunklen Türmen

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Illuminatus! (Robert Shea; Robert Anton Wilson)

Mit zarten 16 Jahren (+ – ein paar Jährchen) bin ich beim Stöbern im Büchermarkt meines Vertrauens durch Zufall über den ersten Teil von Robert Sheas und Robert A. Wilsons Romanserie „Illuminatus!“ gestolpert. Schon alleine der Einband hat es mir angetan mit all seiner Symbolik und seinem poppigen Elementen. Ich gestehe es auch ganz ehrlich. Die Illuminaten waren mir zu diesem Zeitpunkt kein Fremdwort und Verschwörungstheorien fand (finde) ich ziemlich spannend. Klappentext gelesen, Bücher gekauft und… HÖLLE JAAAAA!!! Mindfuck pur! Illuminatus! (Robert Shea; Robert Anton Wilson) weiterlesen

Der Name des Windes (Patrick Rothfuss)

Patrick Rothfuss, Dozent für Englisch in Wisconsin/USA schuf in 14-jähriger Arbeit einen der aufregendsten und vielschichtigsten Fantasy Romane der letzten Zeit und zugleich sein schriftstellerisches Debüt.

In aller Kürze:

Der Name des Windes erzählt von dem mächtigsten und berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Sechssaitiger wird er genannt, Königsmörder und Flinkfinger. Es erzählt die Geschichte eines von Rachedurst getriebenen Kindes auf seinem Weg als Straßenkind, durch die Studien der arkanen Kunst, auf seinem Weg zu einem jungen, vielseitigen Mann, der viel gelitten, geliebt, gehasst und gelernt hat.

Die Geschichte vom mächtigsten Zauberer seiner Zeit. Kvothe…

Der Name des Windes (Patrick Rothfuss) weiterlesen