Media Monday #47

Wieder ist eine Woche vergangen, wieder stellt das Medienjournal seine Fragen zum Media Monday.
Nebst der Tatsache, dass im Augenblick Diablo 3 meine komplette Aufmerksamkeit beansprucht, versuche ich doch nebenbei ein bisschen die Blogwelt im Auge zu behalten und entsprechend meine Antworten pünktlich abzuliefern.

Media Monday #47

1. Der beste Film mit Giovanni Ribisi ist für mich Lost Highway (Edit: Wobei mir zuerst diese eine Akte X Folge in den Sinn gekommen ist, wo ich ihn das erste mal gesehen habe und mir diese Folge der Serie ziemlich in Erinnerung geblieben ist. Irgendwas mit Blitzen war das doch?).

2. Alfonso Cuarón hat mit Children of Men seine beste Regiearbeit abgelegt, weil mich diese beängstigende Zukunftsvision ziemlich gefesselt hat.

3. Der beste Film mit Vanessa Redgrave ist für mich Durchgeknallt.

4. Eine Frage an unsere Comic-Freunde, aber freilich auch filmisch betrachtet so relevant wie nie: Marvel (The Avengers) oder DC (Batman)?
Klipp und Klar: DC :). Mir persönlich sagen die DC Comics einfach mehr zu: düsterer, dramatischer. 

5. Wenn Hollywood schon Bücher verfilmt, dann sollen sie gefälligst darauf schauen, das sie der Literarischen Vorlage nahe kommen und darauf achten, das jene Faktoren die das Buch ausmachen auch entsprechend im Film adaptiert werden. Und bitte keine Regisseure, die es schaffen, jeden Film zu versauen. Ich sag jetzt nur mal Uwe Boll.

6. Damit ein Buch mich fesseln kann, muss es einzigartig sein. Für mich gibt es kein ‚allgemein‘ gültiges Rezept, welches ein gutes Buch ausmacht. Stimmung, Plot, Feinheiten, Sprache, Setting, Originalität, etc… Das Gesamtbild muss für mich stimmen, dann lese ich auch jedes Buch, bzw. schränke mich nicht auf bestimmte Autoren ein. 

7. Meine zuletzt gesehener Film ist The House of Usher und der war erstaunlich fesselnd, weil es eine recht interessante Poe Verfilmung ist. Einzig die deutsche Synchro ist ein bisschen Mau. Trotzdem ein Film, den man sich mehrmals ansehen kann:).

2 Gedanken zu „Media Monday #47“

  1. Ich denke auch, dass bei Buch-Verfilmungen viel zu viele Regisseure/Produzenten zu unbedacht an die Sache rangehen. Man darf eben nicht vergessen, dass in der Regel schon eine breite Fanbase hinter dem Buch steht, die nicht enttäuscht werden möchte. Insofern hast du absolut recht damit, dass die markanten Punktes des Buches auf jeden Fall aufgegriffen werden müssen.

  2. Bei Children of Men stimmt einfach alles, Geschichte, Figuren, Atmosphäre, Musik, Kamera und natürlich die Regie. Grandioser Film, zweifellos.
    Bei Buchverfilmungen bin ich zwiegespalten. Bei den meisten Romanen ist es einfach zeitlich nicht möglich, die Handlung 1:1 umzusetzen und es müssen einige Abstriche und Kompromisse eingegangen werden. Wenn der Film als solcher noch funktioniert, sehe ich selbst in abgeänderten Passagen kein großes Problem. Viel zu selten wird jedoch offensichtlich zu wenig Zeit in die gelungene Umsetzung von Schrift in Bilder gesetzt.

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